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2015, was ich während ich etwas anderes mache mache; zusammenstellung aus verschiedenen textilen elementen und sammlungen von dingen:

ausstellung zum rundgang / tage der offenen tür, kunsthochschule weißensee, 17.7.-19.7.2015


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die ergebnisse sind mischformen von den eigenschaften und dem wesen von cut-up : also dem zerteilten oder zerschnittenen, dem fragmentarischen, zusammengefügten, zufälligen und beliebigen. manche ergebnisse erfüllen viele, andere wenige kriterien des cut-ups. die bleistiftspitzen wurden nur zerschnitten und haben fast nichts zufälliges an sich. der kleine fadenhaufen wurde nur gefunden und gar nicht weiter gestaltet. die verknotungen und formungen der fäden des mobiles sind zufällig, also durch äußere faktoren entstanden, durch bewegungen im raum. die kleinen zeichnungen sind entstanden, während an anderen zeichnungen mit konzentration gearbeitet wurde, genau so wie die ränder vom gewebe. so kann konzentration lokalisiert werden und sicher gestellt werden, dass die nebenprodukte ergebnisse sind, die ungesteuert entstehen. konzeptuell sind die ränder des gewebes als das wesentlichere ergebnis anzusehen. so wurde bewusstes und unbewusstes gestalten untersucht. der tüll zeigt die bewusst gestaltete vorderseite und die ungestaltete rückseite auf einen blick. er kann immer neu arrangiert werden und hat keine endgültige form. es wurde vor allem mit material gearbeitet, das von anderen als sammlung zusammengestellt wurde und/oder von anderen geformt wurde. manche reste sind reste von fremden kunstwerken, also eine weiche und unscharfe negativform des werks. alle arbeiten sind versuche, die methode des cut-ups ins textile zu übertragen.